Abmahnungen

Eine Abmahnung ist ein erstes Alarmsignal für den Arbeitnehmer. Der Arbeitgeber bringt mit Ihr zum Ausdruck, dass es mit dem bisherigen Verhalten nicht einverstanden ist und schafft mit ihr gleichzeitig die Voraussetzungen für eine (meist verhaltensbedingte) Kündigung bei einem erneuten Verstoß.

 

Eine Abmahnung ist nur dann rechtmäßig, wenn ein Abmahngrund vorliegt. Ein solcher liegt regelmäßig in einem vertragswidrigen Verhalten des Arbeitnehmers. Als häufige Beispiele seien genannt:

  • Schlechtleistung
  • Missachtung von Weisungen des Arbeitgebers
  • Häufige Unpünktlichkeit
  • Begehung von Straftaten zum Nachteil des Arbeitgebers

 

Als Pflichtverletzung kommt dabei auch Verhalten außerhalb der Arbeitszeiten in Betracht. In jüngster Zeit mehren sich insbesondere die Fälle, in denen der Arbeitnehmer abfällige Facebook-Einträge in Bezug auf den Arbeitgeber erstellt oder mit einem "Gefällt mir" versieht ("liken").

 

Für das Vorliegen der Tatsachen, die der Abmahnung zugrunde gelegt werden, ist der Arbeitgeber darlegungs- und beweisbelastet.

 

Tipp: Wenn Sie eine Abmahnung für unberechtigt halten, können Sie vom Arbeitgeber u.U. die Rücknahme verlangen. Ist er hierzu nicht bereit, kann vor dem Arbeitsgericht geklagt werden. Lassen Sie die Erfolgsaussichten eines solchen Vorgehens vorab durch einen Rechtsanwalt prüfen. Dieser kann einen etwaig bestehenden Rücknahmeanspruch auch gerichtlich für Sie geltend machen.

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