Befristung von Arbeitsverhältnissen

Die Befristung eines Arbeitsvertrags ist grundsätzlich nur dann wirksam, wenn ein "sachlicher Grund" hierfür gegeben ist. Das Vorliegen dieses sachlichen Grundes muss der Arbeitgeber darlegen und beweisen.

 

Als sachliche Befristungsgründe kommen insbesondere in Betracht:

  • Der Arbeitnehmer wird zur Vertretung eines anderen Arbeitnehmers beschäftigt (Urlaubsvertretung)
  • Es besteht nur ein vorübergehender betrieblicher Bedarf an das Arbeitsleistung (Saisonbetrieb)
  • Befristung zur Erprobung des Arbeitnehmers

 

Aber auch ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes ist die Befristung eines Arbeitsvertrages bis zur Dauer von zwei Jahren zulässig. Dies gilt allerdings nicht, wenn mit demselben Arbeitgeber bereits zuvor ein Arbeitsverhältnis bestanden hat.

 

Im Falle der unwirksamen Befristung gilt der Arbeitsvertrag als auf unbestimmte Zeit geschlossen. Der Arbeitgeber muss zur Beendigung des Vertrags also wirksam kündigen.

 

Tipp: Holen Sie Rechtsrat ein, wenn Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Befristung Ihres Arbeitsvertrags haben. In Betracht kommen dann eine Weiterbeschäftigung oder das Aushandeln einer Abfindung.

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