Entgeltfortzahlung

An gesetzlichen Feiertagen sowie im unverschuldeten Krankheitsfall hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf Vergütung gegen seinen Arbeitgeber. In letzterem Fall besteht der Anspruch bis zur Dauer von 6 Wochen.

 

Bei neu eingegangenen Arbeitsverhältnissen entsteht der Entgeldfortzahlungsanspruch für den Krankheitsfall erst nach vierwöchiger, ununterbrochener Dauer. Bei Krankheit in dieser Zeit bekommt der Arbeitnehmer von seiner Krankenkasse ein gekürztes Krankengeld.

 

Rechtliche Schwierigkeiten treten in der Regel dann auf, wenn der Arbeitnehmer wiederholt arbeitsunfähig erkrankt. Der Anspruch auf Entgeltfortzahlung hängt dann davon ab, ob es sich um dieselbe Krankheit handelt. Ist dies der Fall, so entsteht ein erneuter Anspruch auf Entgeltfortzahlung nur nach Ablauf der gesetzlichen Fristen.

 

Um dieselbe Krankheit handelt es sich, wenn die "neue" Erkrankung nur eine Fortsetzung der früheren darstellt. Das ist der Fall, wenn die erste Erkrankung nicht ausgeheilt war und es zu einem Rückfall oder weiteren auf ihr basierenden Krankheitserscheinungen gekommen ist.

 

Tipp: Zur Klärung der Frage, ob ein Entgeltfortzahlungsanspruch besteht, sollten Sie eine rechtliche Beratung einholen. Ein Rechtsanwalt hilft Ihnen auch bei der Geltendmachung des Anspruchs.

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